Barhuf ist das Ausbildungszentrum für Huforthopädie von Isabel und Klaus Mast. Die Zusammenarbeit war bewusst kompakt geplant: zuerst zwei Monate für einen neuen organischen Auftritt, danach eine Pause und im kommenden Jahr der Start einer Kampagne. Für uns hieß das: Jeder Inhalt musste von Anfang an strategisch gedacht und vielseitig einsetzbar sein.
01Ausgangslage
5,0 Sterne bei Google, auf Social Media kaum sichtbar
Isabel Mast arbeitet seit 2005 in der Huforthopädie, seit 2016 bildet sie gemeinsam mit Klaus Mast aus. Dazu kommen 5,0 Sterne bei 64 Google-Bewertungen, in einem so spezialisierten Bereich ein starkes Zeichen für Vertrauen. Auf Social Media spiegelte sich diese Expertise kaum wider: Der Account wurde unregelmäßig bespielt und zeigte nicht, was Barhuf ausmacht. Unsere Aufgabe war nicht, eine Marke neu zu erfinden, sondern sichtbar zu machen, was längst da war.
Die Videos aus dem Projekt4
02Recherche
Themen zeigen, die andere nicht zeigen
Bevor wir den ersten Content planten, schauten wir uns Wettbewerber, Ausbildungsangebote und Accounts aus der Hufszene an. Viel wird über Hufbearbeitung, Werkzeuge oder einzelne Fälle gesprochen. Zu kurz kommt die Frage, was einen wirklich guten Huforthopäden ausmacht. Genau hier setzten wir an. Denn bei Barhuf beginnt gute Huforthopädie nicht mit Raspel oder Messer, sondern mit dem Verstehen des Hufes.



03Strategie
Die Hufbefundung als roter Faden
Die Hufbefundung ist einer der wichtigsten Teile der Ausbildung und wurde zum roten Faden der Strategie. Bevor ein Huf bearbeitet wird, muss verstanden werden, was zu sehen ist: Aufbau, Veränderungen, Ursachen und Folgen. Unser Content sollte deshalb nicht nur zeigen, wie Isabel und Klaus arbeiten, sondern erklären, warum sie so arbeiten.
Wer über die Ausbildung nachdenkt, hat viele Fragen: Brauche ich Vorwissen? Was lerne ich? Wie läuft die Ausbildung ab? Genau diese Fragen machten wir zum Inhalt. So wird der Kanal Schritt für Schritt zur Informationsquelle für Menschen, die sich ernsthaft mit Huforthopädie beschäftigen.



04Dreh
Ein Praxistag, aus dem der komplette Content entstand
Wir integrierten uns bewusst in einen regulären Praxistag. Keine nachgestellten Szenen, wenig zusätzlicher Aufwand für Isabel und Klaus. Wir begleiteten die Arbeit mit den Azubis am Pferd, fingen Details ein und stellten parallel die Fragen aus unserer Recherche. So entstand Content von der Hufbefundung über Werkzeuge und Anatomie bis zu den ersten Ausbildungswochenenden, und gleichzeitig das Rohmaterial für die spätere Meta-Kampagne.


05Fazit
Die richtigen Interessenten erreichen
Der neue Auftritt soll nicht nur schöner aussehen, er soll vorqualifizieren. Wer Barhuf eine Weile folgt, versteht die Philosophie hinter der Ausbildung und hat Antworten auf die wichtigsten Fragen. Die eigentliche Arbeit begann vor dem Drehtag: mit Wettbewerbsanalyse, Themenentwicklung, Interviewfragen und einer klaren Content-Strategie.



